Handbuch

der

Gesellschaft Schützenlust Holzheim 1900

 

 

von

A wie Adjutant

bis

Z wie Zapfenstreich

 

 

 

A

 

Adjutant

Das Wort Adjutant stammt vom lateinischen „adjuvare“ = helfen, unterstützen ab und bedeutet soviel wie Gehilfe. Es bezeichnet eine militärische Dienststellung. Der Adjutant ist ein dem Truppenbefehlshaber zur Unterstützung beigegebener Offizier. Die Bezeichnung wurde zunächst in Frankreich für die Gehilfen des Majors benutzt. Adjutanten führten Tage- und Meldungsbücher und hatten Meldungen und Befehle entgegenzunehmen und zu überbringen. Im Deutschen Reich waren Adjutanten aufgrund ihrer Funktion dienstlich beritten, später motorisiert. In der Gesellschaft Schützenlust wird der Adjutant durch den Major ernannt.

Folgende Adjutanten begleiteten bisher die Majore unseres Korps:

1958 – 1966 Mathias Kluth (Hauptmannszug)

In seinem Königsjahr 1959 wurde er von Willi

Staffe (Major a.D. edW)

(Hauptmannszug)vertreten.

1967 Wolfgang Lemberg (Hauptmannszug)

1968 – 1984 Hubert Bodewein (Hauptmannszug)

1985 – 2000 Herbert Blank (Hauptmannszug)

In seinem Königsjahr 1999 wurde er von Hubert

Hannen (Hauptmannszug) und im Jahre 2000

wegen einer Verletzung von Helmut Blank

(Hauptmannszug) vertreten.

2001 - Hubert Hannen (Hauptmannszug)

 

 

„Albatros“

Die acht jungen Holzheimer Reinhard Leitz, Konrad Clören, Klaus Feickert, Hans Günter Hammelstein, Kurt Krüll, Edmund Lenz, Manfred Baumgartl und Klaus Gilges gründeten 1979 den Zug in der Gaststätte Schloßmacher. Der Zugname wurde dem damals populären Film „Bernhard und Bianca“ von Walt Disney entliehen.

 

Antreten

Formation von Angehörigen einer geschlossenen Einheit. Es dient dem Überblick des Befehlshabers sowie der Ordnung und Disziplin.

 

„Aufsteiger“

1994 gründeten die Schulfreunde Stephan Krings (Olt), Stephan Verfürth (Lt), Tobias Homey (Fw), Patrick Röder, Boris Redmann, Kristof Galkowski, Markus Piel, Martin Mieskowski, Björn Segger, Phillip Hoppe u. Andre Ciesielski, die sich größtenteils schon seit der Grundschulzeit kannten, im Gartenhaus von Dr. Verfürth den Zug. Die erste Teilnahme erfolgte zum Schützenfest 1995. Leider löste sich der Zug, bedingt durch entfernte Studien- oder Lehrplätze, bereits zu Beginn des neuen Jahrtausends auf.

 

 

 

B

 

Bier

Ein alkohol- und kohlesäurehaltiges Getränk, das durch Gärung von Wasser, Hopfen und Malz gewonnen wird. Grundnahrungsmittel der Schützenlust, egal ob Pils, Alt, Weizen oder Kölsch. Et is jo ejal wovon mer Spass im Kopp kritt.

 

 

 

C

 

Corps

Französisch: „Körperschaft/Gemeinschaft“
Bezeichnet einen Großverband des Heeres, der aus mehreren Divisionen und zusätzlichen Korpstruppen gebildet und von einem Generalleutnant geleitet wird. Also ist die Bezeichnung Corps für die Gesellschaft Schützenlust etwas übertrieben.
Die Gesellschaft Schützenlust wurde bis 1957 von einem Hauptmann geführt. Nachdem 1954 u. 1958 zwei Züge der Gesellschaft beigetreten waren, fasste man den Entschluß als eigenständiges Corps (andere Schreibweise: Korps) aufzutreten. Seither wurde das Corps von folgenden Majoren zum Schützenfest geführt:

 

1958 – 1966 Winand Tillmann (Hauptmannszug)

1967 – Albert Stegers (Gemütlichkeit)

Wegen einer Skiverletzung konnte er nicht am

Schützenfest teilnehmen und so führte Georg Zeller

(Hauptmannszug) das Korps als Major.

1968 – 1978 Mathias Kluth (Hauptmannszug)

1979 – 2000 Adi Kremer (Hauptmannszug)

2001 - 2018 Herbert Blank (Hauptmannszug)

2019           Matthias Blank (Holzheimer Elchfreunde)

1999 und 2004 fielen Adi Kremer bzw. Herbert

Blank verletzungsbedingt aus. In diesen Jahren

führte Hauptmann Helmut Blank (Hauptmanns-

zug) das Korps

 

 

 

 

D

 

Dienstgrad

Mit dem Dienstgrad wird das Rangverhältnis von Personen speziell beim Militär zueinander festgelegt. Der niedrigste Dienstgrad ist der Schütze, der höchste Dienstgrad in der Gesellschaft Schützenlust ist der Major. Der höchste im Regiment des BSV zu erlangende Dienstgrad ist der Generaloberst. Generaloberst war die Bezeichnung des höchsten regulär erreichbaren Generalsranges, zuerst in der preußischen Armee. Er wurde 1854 für Prinz Wilhelm von Preußen eingeführt.

 

 

 

 

E

 

„Edelwild“

1951 wurde der Zug von Jakob Bliersbach, Erich Hilgers, Heinrich Mertens, Ferdi Rembold und Josef Zimes als Jägerzug gegründet. Im Jahre 1987 wechselte der Zug dann zur Gesellschaft Schützenlust. Leider nahm die Zahl der aktiven Mitglieder ab und so meldete der Zug sich 2002 ab. Einige Mitglieder wechselten dann zum Zug Vergissmeinnicht.

 

 

Eierschießen

Traditionelle Schießveranstaltung an Ostern bei der nicht auf sondern um Eier geschossen wird.

 

 

 

F

 

Fahnenkompanie

Eine Kompanie ist ein taktischer Führungskörper (der kleinste) von 60 bis 250 Mann. In der Fahnenkompanie der Schützenlust reichen drei Mann aus um die Fahne zu schützen und vor dem Korps durch die Straßen zu tragen. Geführt wird diese taktische Einheit, die immer vom Hauptmannszug gestellt wird, von einem Oberleutnant. Der Fahnenoffizier und der links neben der Fahne marschierende Offizier stehen im Range eines Leutnants.

 

 

Fackelbau

Arbeitsreiche Zeit vor Schützenfest in welcher der Lichter-wagen für den Fackelzug fertiggestellt wird. Am effektivsten arbeitet man hierbei mit 2 bis 4 Mann, aber jeder der mehr kommt und Bierflaschen öffnet oder für einen Arbeitswechsel bereit steht ist willkommen. Großfackeln wurden bisher von folgenden Zügen gebaut:

Hauptmannszug
Vergissmeinnicht
Florianer
Albatros
Jungfüchse
Holzheimer Elchfreunde

 

 

„Florianer“

Wie der Name schon sagt, waren bei der Gründung am 04.08.1972, alle neun Gründer : Manfred Fägenstädt (Olt), Michael Tabbert (Lt), Klaus Wimmer (Fw), Horst Budweg, Walter Arntzen, Harald Schulz, Hans Froitzheim, Dieter Arntzen und Peter-Josef Aldenhoff aktive Mitglieder der Holzheimer Feuerwehr. Seit dem ersten Schützenfest 1973 wird der Zug von Manfred Fägenstädt geführt. Zum 40jährigen Jubiläum sind noch drei Gründer aktiv: Walter Arntzen, Manfred Fägenstädt und Klaus Wimmer. Der Zug ist immer zur Stelle wenn es auf Korpsfesten um’s Grillen geht.

 

 

„Frei Weg „

 


Erste Parade beim

Jägerfest 1949

 

 

1948 wurde von Mitgliedern der Fußballjugend der HSG ein Jägerzug gegründet. Die Gründungsmitglieder waren:

Hubert Knauf (Olt), Peter Göke (Lt.), Jakob Becker (Fw.), Hans Zimmermann, Theo Fuchs, Theo Wilden, Peter Krawinkel, Hans Engels, Hans Overkamp und Heinz Schmitz. Beim Jägerfest 1949 erfolgte der erste Auftritt. 1970 wechselte der Zug dann zur Gesellschaft Schützenlust. Wie in jedem Zug gab es auch bei Frei Weg Zu- und Abgänge. So wurde z.B. Hubert Knauf als Mitglied eines anderen Zuges Jägermajor und Frei Weg wurde lange Jahre von Heinz Schlupp, der später eingetreten war, als Olt. geführt. Im Jahre 2000 zum 100jährigen der Gesellschaft Schützenlust erfolgte die letzte aktive Teilnahme am Schützenfest. Von den Gründern waren noch Peter Göke, Peter Krawinkel und Hans Zimmermann dabei. Das Zugleben wurde jedoch nicht eingestellt, so trifft man sich auch weiterhin regelmäßig in der Gaststätte „Creutz“.

 

 

 

G

 

Gastmarschierer

Nicht zur Stammformation gehörende Marschierer zum auffüllen der Reihe.

 

„Gemütlichkeit“

Wurde 1949 als Jägerzug von Josef Kollenbroich (Olt), Willy Bierewitz (Lt), Toni Schlüter (Fw), Hans Bierewirtz, Herbert Dollendorf, Siedfried Eckhardt, Hans Gieretz, Berni Weber u. Heinz Raschdorf gegründet. 1954 erfolgte der Übertritt als zweiter Zug in die Gesellschaft Schützenlust. In den 1970er wurde von den Mitgliedern der traditionelle Schießsport in der Gesellschaft Schützenlust aufrecht gehalten und gefördert. Da sich nicht mehr genug aktive Mitglieder fanden, löste sich der Zug alters- und gesundheitsbedingt 1995 auf. Aus seinen Reihen stammte der langjährige 1.Vorsitzende Toni Schlüter. Das Zugmitglied Hardy Brand wurde 1989/90 Holzheimer Schützenkönig.

 

 

„Glücksritter“

Der Zug wurde 1985 von Peter van Eck (Olt), Karl-Heinz Schulz (Lt), Hans Offer (Fw), Hans Korsten u. Willi Rommel als Schützenlustzug gegründet. Zwischenzeitlich wurde der Zug neu aufgestellt gehört aber seit dem Jahre 2010 den Holzheimer Hubertusschützen an.

 

 

 

 

H

 

„Hauptmannszug“

 

Die Gesellschaft Schützenlust wurde im Jahre 1900 gegründet. Gründer waren Peter Krüll, Heinrich Schmitz, Wilhelm Koch, Peter Tillmann, Peter Schmitz, Franz Koch, Michael Dahmen, Josef Krings, August Hubert Burbach, Johann Sandkaulen, Johann Schmitz, Franz Weißenberg, Franz Schmitz, Johann Kremer, Josef Eigen und Christian Bongartz. Als sich in den 1950er Jahren weitere Züge der Gesellschaft anschlossen und somit ein Korps gebildet wurde, wurde aus der seit Gründung bestehenden Gemeinschaft der Hauptmannszug. In der Satzung wurde festgeschrieben, das der „Gründerzug“ Hauptmannszug der Gesellschaft ist. Somit gehört der Hauptmannszug zu den ältesten Zügen im Holzheimer Schützenregiment. Aus seinen Reihen gingen bisher, mit 11 Schützenkönigen, die meisten Regenten des BSV hervor:

1900 - Peter Tillmann

1912 - Franz Monka

1934 – Jakob Delvos

1936 – Hubert Demacker

1950/51 – Ludwig Grassmann

1952/53 – Wienand Tillmann

1958/59 – Mathias Kluth

1975/76 – Adi Kremer

1998/99 – Hubert Hannen

1999/00 – Herbert Blank

2001/02 - Günter Mertens

 

 

„Holzheimer Elchfreunde“

 

Am 09.12.2005 gründeten Matthias Blank, Roland Blank, Christian Cramer und Lukas Schlüter zusammen mit Philip Knust, Johannes Schlüter und Viet Tien Quan die Holzheimer Elchfreunde. Die drei letztgenannten fungierten von Beginn an als passive Mitglieder. Zum Schützenfest 2006 waren Felix Birrewitz, Matthias Blank, Roland Blank, Lukas Schlüter und Karsten Spenrath mit einer grün-gelben Fahne als Fahnengruppe aktiv dabei. Mittlerweile hat sich daraus ein Zug von 20 aktiven Mitgliedern entwickelt, in dessen Reihen auch Marschierer aus Speck-Wehl, Weckhoven und Kapellen zu finden sind.

 

 

Hosenträger

Dies sind Riemen oder Bänder, nach 1830 aus Gummi, die über die Schultern gelegt und vorn und hinten am Hosenbund befestigt werden. Sie sorgen dafür, das die Hose auch beim marschieren ihre korrekte Position behält.

 

 

 

 

I

 

Inversionswetterlage

Dies ist eine Wetterlage die durch eine Umkehr des vertikalen Temperaturgradienten geprägt ist: Die oberen Luftschichten sind hierbei wärmer als die unteren. In der unteren Luft-schicht führt dies zu schlechter Sicht und begünstigt Smog. Dat is nix vür Schötzefess.

 

 

 

J

 

Jagdtasche

Umhängetasche für Jäger zur Aufbewahrung der notwendigen Utensilien und des erlegten Kleinwildes. Diese gehörte bis in die 1950er Jahre zur Uniform der Schützenlust. Hierin ließen sich wunderbar Antreteplan, Streckenplan, kleine Blümchen für Liebelein, kleine Flachmänner und sonstige Durstlöscher für den Umzug verstauen.

 

„Jungfüchse“

Der Zug wurde am 28.04.1979 von Dieter u. Norbert Benske, Ralf Dollendorf, Theo Kivelip, Jürgen Maaser und Cornel Schneider gegründet und trat dem Korps der Hubertus-schützen bei. Im Jahre 1991 erfolgte dann der Wechsel zur Gesellschaft Schützenlust. In diesem Zug gibt es das Amt eines Zeug- und Getränkewartes.

 

 

 

 

 

K

 

Kirmes

Leitet sich ab von „Kirchmess“. Die heutigen Volksfeste haben häufig in diesem kirchlichen Fest ihren Ursprung. Die Kirmes gehört auch zum Schützenfest. Ausreichend hierfür sind:

- e Zelt

- en Bierbud

- en Fressbud

- en Moppebud

Schützenfest wurde in Holzheim am Sonntag nach Peter und Paul, dem 29.Juni, gefeiert. Später wurde der Termin für das Schützenfest auf den ersten Sonntag im Juli verlegt. Dies ist häufig immer noch der Sonntag nach dem 29. Juni.

 

 

Korpskönig

Seit dem Jahre 1989 ermittelt die Gesellschaft Schützenlust auch einen Korpskönig. Dieser wird durch ein Luftgewehr-schießen auf einen Holzvogel ermittelt. Der Korpskönig repräsentiert die Gesellschaft für ein Jahr. Er wird zu den Veranstaltungen der anderen Korps eingeladen, sitzt Schützenfestmontag auf der Tribüne und nimmt Schützenfest-dienstag am Königsgeleit des BSV teil. Um die Würde des Korpskönigs kann sich jedes aktive Mitglied der Gesellschaft bewerben wenn er schon einmal aktiv am Schützenfest teilgenommen hat. Ehemalige Korpskönige dürfen erst wieder schießen wenn sich keine anderen Bewerber melden. Erster König der Gesellschaft war Dieter Lyrmann vom Zug Waidmannsheil.

 

 

Korpsmeisterschaft

Diese wird durch ein Luftgewehrschießen auf Scheiben ausgeführt. Eine Ausnahme wurde für Fred Zahn gemacht. Dieser durfte, da er nach einem Schlaganfall kein Gewehr heben konnte, 1976 mit der Luftpistole schießen und wurde Korpsmeister. Es wird auf 10 Wettkampfscheiben jeweils ein Schuß abgegeben, ohne Probeschuss. Ermittelt werden der Einzel- und der Mannschaftssieger. In der Mannschafts-wertung zählen die drei besten Schützen eines jeden Zuges. Mit 14 Siegen wurde Rolf Reinicke (Hauptmannszug/ Vergissmeinnicht) bisher am häufigsten Korpsmeister.

Der Sieger der Einzelwertung trägt die Korpsmeisterkette. Der siegreiche Zug der Mannschaftswertung erhält den Heinz-Heidkamp-Wanderpokal. Dieser wurde von dessen Schwiegersohn Stefan Maier (Major TC „In Treue fest“) gestiftet.

 

 

Korpsoberleutnant

Das Amt des Korpsoberleutnants wurde 1987 durch Major Adi Kremer eingeführt. Der Korpsoberleutnant hat dafür Sorge zu tragen, daß die Anordnungen der Korpsführung an die hinteren Züge weitergeleitet werden. Weiterhin soll er auf ein ordentliches Auftreten der hinteren Züge achten. Erster und bisher einziger Korpsoberleutnant ist Manfred Fägenstädt.

 

 

Korpsspieß

Feldwebel der die Ordnung und das Auftreten innerhalb der Gesellschaft Schützenlust kontrolliert und der Strafen an einzelne Mitglieder und auch ganze Züge aussprechen kann.

Er wird vom Major bestimmt. Korpsspieß war bzw. ist:

Josef Schmitz - Hauptmannszug

Erich Blank - Hauptmannszug

Hubert Hannen - Hauptmannszug

Hans Christian Kautz - Florianer

Lutz Esser - Florianer

Andreas Moseleit - Treffsicher

Hans Toni Behrendt - Florianer

 

Vorbild ist der Kompaniefeldwebel. Dieser stand in der Regel im Range eines Hauptfeldwebels und war Führer des Unteroffizierskorps.
Zu seinen Aufgaben zählten der Innendienst, Dienstaufsicht und Kontrolle der Mannschaften. Er war Ansprechpartner, Berater und auch Zurechtweiser für seine Soldaten. Er tritt als letzter Soldat an und marschiert als letzter Soldat seiner Kompanie. Der Kompaniefeldwebel trägt eine zweite schmale Tresse aus Metallgespinst über den Ärmelaufschlägen („Kolbenringe“). Weiterhin trägt er eine gelbe Fangschnur um die rechte Schulter.

Warum in der Gesellschaft Schützenlust der Feldwebel eines jeden Zuges und nicht nur der Korps(„Kompanie)feldwebel eine gelbe Schnur trägt ist wohl ein Geheimnis des rheinischen Schützenbrauchtums.

Für die Herkunft der Bezeichnung „Spieß“ gibt es zwei Deutungen:

1. Im alten Reichsheer trug der Kompaniefeldwebel den langen Offiziersdegen, weswegen die Soldaten ihn Spieß nannten.

2. In früheren Heeren trug er als letzter Soldat eine Stange mit der er die Soldaten antrieb.

 

 

 

 

 

 

L

 

Lied der Schützenlust

Melodie : „Es war ein Edelweiß“

Text : Hans Bodewein

 

1. Zum Schützenfest in Holzheim, das jeder von uns liebt,

marschieren Schützenbrüder, die jeder gerne sieht,

mit schneidigen Manieren, aus alter Tradition,

mit frischem, frohen Herzen, als treuer Holzheimer Sohn.

 

Refrain: Das ist die Schützenlust, singen wir aus voller Brust.

Sie ist uns’re größte Freud, jetzt und alle Zeit.

 

2. Wenn dann beim edlen Wettstreit die Büchse lustig knallt,

und von den Schützenbrüdern ein frohes Lied erschallt,

das sind die schönsten Stunden nach arbeitsreicher Zeit,

denn jeder hat sein ganzes Herz dem schonen Sport geweiht.

 

Refrain

 

3. Und nun ihr Schützenbrüder nehmt euer Glas zur Hans,

und trinket auf das Heimatfest und unser Heimatland.

Solange wir noch leben und unser Herz noch schlägt,

wird immer ein Mann sich finden, der unsre Fahne trägt.

 

Refrain

 

 

 

 

M

 

Marschmusik

Der Marsch ist neben den Signalen die wichtigste militär-musikalische Ausdrucksform. Eine zumeist geradetaktige Instrumentalkomposition mit starken rhythmischem Ausdruck vor allem zur Förderung der Bewegung der Truppe auf dem Marsch, in früheren Zeiten auch auf dem Gefechts-feld. Die Marschmusik begleitet uns an allen Schützenfest-tagen und einige Schützenbrüder hören sie das ganze Jahr über.

 

 

Motorrad

Das Motorrad ist ein einspuriges Kraftfahrzeug, üblicherweise mit einem oder zwei Sitzen. Die amtliche Bezeichnung lautet „Kraftrad“, kurz (vor allem beim Militär) „Krad“. Es ist für viele Schützenbrüder das beliebteste Fortbewegungsmittel. So lag es nahe, dass die Gesellschaft Schützenlust eine Motorradtour unternahm. Hierzu trafen sich am 21.07.2012 Mitglieder vom „Hauptmannszug“, „Florianer“ und den „Holzheimer Elchfreunden“ zur ersten gemeinsam Ausfahrt nach Altenahr-Kreuzberg.

Beim gemütlichen „Nach der Tour-Bier“ im „Imperium“ waren sich die Kradfahrer(in) Michael Hostertz, Wilfried Schülgen, Andreas Lennartz, Peter Fuchs, Ludger Blank, Matthias Blank, Helmut Blank u. Annegret Blank einig, daß die Motorradfahrt zum festen Bestandteil im Terminkalender der Schützenlust werden soll.

 

 

 

 

N

 

Nelke

Blütenpflanze aus der Familie der Nelkengewächse. Da die Grenadiere bereits mit einer Nelke im Knopfloch herumlaufen und diese manchmal auch nach dem letzten Einmarsch ins Zelt verzehren, brauchen wir diese nicht an der Uniform zu tragen.

 

 

 

 

O

 

Orden

Orden und Ehrenzeichen sind Auszeichnungen in Form tragbarer Abzeichen, die von staatlichen oder staatlich autorisierten Stellen, als Belohnung für geleistete Dienste oder vorbildliches Verhalten verliehen werden, sowie um sich die Loyalität der auszuzeichnenden Person zu sichern. In der Gesellschaft Schützenlust werden sie vom Major verliehen. Die höchste Auszeichnung der Gesellschaft Schützenlust ist der große Verdienstorden.

 

 

 

 

P

 

Pferd

Die Pferde oder Einhufer (Equus) sind eine Gattung der Säugetiere. Viele sind der Meinung sie gehörten nicht zum Schützenfest. Dann fehlt aber etwas im Bild des Regiments und wer einmal beim Umzug mitgeritten ist wird von der tollen Aussicht und den Einblicken schwärmen. Die Spitze der Gesellschaft Schützenlust ist seit dem Jahre 1995 beritten, allerdings ging Adi Kremer in seinem letzten Jahr als Major (2000) zu Fuß.

 

 

Pokalschießen

Dieses wird vor dem Korpskönigschießen durchgeführt. Um die einzelnen Wanderpokale wird mit einem Luftgewehr auf einen Holzvogel geschossen. Bei der Gesellschaft Schützenlust gilt es die folgenden Pokale zu erringen:

Otto-Schrammen-Pokal :

- jedes Korpsmitglied nimmt teil

 

Hubert-Bodewein (bzw. Heinz-Heidkamp) – Pokal:

- nur Chargierte u. Ehrenchargierte des Korps

 

Toni-Schlüter-Pokal:

- Auf die Pfänder schießen alle aktiven Mitglieder

- je Zug u. Abteilung Schießsport schießt eine Mannschaft von

4 Mann auf den Rumpf.

 

Josef-Schmitz-Pokal:

- nur ehemalige u. der noch aktive Korpskönig

 

Jungschützen-Pokal:

- aktive Mitglieder bis zum 25. Lebensjahr

 

Wolfgang-Lemberg-Pokal

- alle passiven Mitglieder der Gesellschaft.

 

 

 

 

Q

 

Qualität

Lateinisch qualitas = Beschaffenheit, Merkmal, Eigenschaft, Zustand. Qualität bewertet die Güte aller Eigenschaften eines Objektes, Systems oder Prozesses. Die Schützenlust bürgt für Qualität. Wie schon Ehrenmajor Adi Kremer sagte: „Wir sind ein kleines aber feines Korps.“

 

 

 

 

R

 

Rangabzeichen

Dies sind Abzeichen und Unterscheidungszeichen an der Kleidung, die den Dienstgrad oder den Rang der betreffenden Personen innerhalb einer Organisation kenntlich machen. Rangabzeichen werden hauptsächlich auf den Schultern an besonderen Klappen, auf Kragenpatten, auf dem Oberärmel und am Unterärmel getragen. Wenn auch die Uniform der Gesellschaft als Phantasieuniform bezeichnet werden kann, so hat man sich bei den Rangabzeichen, wie etwa Grenadier- und Jägerkorps, an der preußischen bzw. deutschen Armee um 1900 orientiert.

Mannschaftsdienstgrade tragen grüne Schulterklappen:

Schütze grüne Schulterklappe
Gefreiter goldener Knopf am Revers
Unteroffizier silberner Stern je Schulterklappe
Feldwebel goldener Stern je Schulterklappe

Offiziere tragen silberne Schulterklappen:

Leutnant silberne Schulterklappe
Oberleutnant goldener Stern je Schulterklappe
Hauptmann 2 goldene Sterne je Schulterklappe
Major geflochtene Schulterklappe

 

 

„Ratz Oem“

Der Zug trat 1989 mit folgenden Gründungsmitgliedern in die Gesellschaft Schützenlust ein : Jürgen Langhoff (Olt), Michael Welter (Lt), Lothar Ohligs (Fw), Hans-Peter Müller, Jürgen Birrewitz, Kurt Wittkamp, Ralf Hubert Becker, Carlos de Oliviera, Bernd Ferfers und Gerd Daners (passiv).

Im Jahre 1994 meldete der Zug sich dann bei der Gesellschaft ab. Vielleicht war hierfür der Strip eines Zugmitgliedes auf der Theke im Festzelt ausschlaggebend. Der Schützenbruder hatte nur noch Unterhose und Schützenlustkrawatte an.

 

 

Reihe

Steht für Reihenfolge, die Anordnung mehrerer Elemente in einer geordneten Folge. Je nach Zugstärke marschiert die Schützenlust mit 5 bis 10 Mann je Reihe. Wobei man bei einer Parade mit 10 Mann eng zusammen rücken muss, damit man der Blasmusik nicht in die Quere kommt.

 

 

 

 

S

 

„Scheibenblau“

 

Der Zug wurde 1974 von Paul Steins (Olt), Hans Jürgen Dollendorf(Lt), Peter Josef Bierewirtz (Fw), Helmut Krüll, Johannes Bierewirtz, Peter Meinholz, Helmut Schmitz, Herbert Patten, Peter Herbrand, Werner Holzt, Manfred Nilgen, Peter Büchel und Johannes Bienefeld, viele waren Söhne aktiver Schützenlustmitglieder, als Schützenlustzug gegründet. Zur Anmeldung in der Gesellschaft trug der Zug noch den Namen „Schützentreu“. Doch nicht nur wegen ihres berühmten Pokaltrinkens am Schützenfestmontag wurde der Name in „Scheibenblau“ geändert. So war bei den Biwaks der Gesellschaft das von den Zugmitgliedern entwickelte Gerät zur Messung der Geschwindigkeit beim Leeren eines Bierglases immer ein voller Erfolg. Leider nahm der Zug es mit der Disziplin nicht so genau und so ist Scheibenblau der bisher einzige Zug der aus der Gesellschaft ausgeschlossen wurde. Er hat eine neue Heimat im Jägerkorps gefunden.

 

 

Schießsport

Eine Gesellschaft die Schützenlust heißt muss dem Schießsport verbunden sein. So musste bei der Gründung der Gesellschaft jedes Mitglied ein Gewehr kaufen, eine Vogelbüchse („Donnerbüchse“) Kaliber 16mm. Bis 1970 führte dann die Gesellschaft die Aufsicht beim Königsvogelschießen des BSV Holzheim. 1957 gründeten einige Mitglieder die Abteilung Schießsport. Diese wird seit 1989 als „Gesellschaft Schützenlust Holzheim Abt. Schiessport e.V.“ im Vereinsregister des Amtsgericht Neuss geführt. Das Training mit dem Luftgewehr erfolgt Dienstags und Freitags auf dem Schießstand in der Realschule Holzheim.

 

 

Schwenkfahne

Auch Stockfahne genannt. Leichte meist quadratische Fahne die vom Fahnenschwenker zum Takt der Musik geschwenkt wird. Die erste (grün-gelbe) Schwenkfahne der Gesellschaft wurde 1975 von Willi Peters (Florianer) während des Umzuges getragen. 1987 wurde dann eine Schwenkfahne mit Emblem der Gesellschaft angeschafft und eingeweiht. Auch diese wurde zuerst von Willi Peters getragen. Die Schwenk-fahne wird nicht bei der Fahnenkompanie mitgeführt . Der Fahnenschwenker geht in der Regel in der Mitte des Korps.

 

 

Sondermischung

Im Jahre 2018 setzten sich acht Freunde, die bereits durch Fußball, Karneval und weitere Freizeitaktivitäten miteinander verbunden waren, zusammen um einen Zug zu gründen. Sie beschlossen der Schützenlust Holzheim beizutreten und sind somit der erste neue Zug seit 13 Jahren. Der erste Auftritt erfolgt zu Fronleichnam 2019 mit acht Mann. Hiervon kommen zwei aus Holzheim, einer aus Grefrath, zwei aus der Innenstadt und einer aus Hoisten. Zwei Gäste aus Leipzig und einem Neusser Korps werden die Reihen verstärken. Wegen dieses "zusammengewürfelten Haufens" gab man sich den Namen "Sondermischung". Der Zug wird geführt von Olt. Hans Josef (Jojo) Spicker, Lt. Jürgen (Tilly) Tillmann und Fw. Willi Rütten.

 

 

Stege

Ist der Hauptort der dänischen Insel Mön und hat 3.856 Einwohner. Die Schützen wissen aber, dass es sich dabei auch um kurze Gummibänder handelt, die am Hosensaum befestigt und unter den Schuhen gespannt werden. Sie sorgen dafür daß die Hose bei der Parade nicht flattert.

 

 

 

 

T

 

Tischfreihalter

Zugkameraden die aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht am Umzug teilnehmen können und schon mal einen Tisch im Festzelt für die durstigen Kameraden reservieren.

 

 

„Treffsicher“

Beim Krönungszug von Schützenkönig Georg Stamos im Jahre 1992 beschlossen Mitglieder aus den Reihen der Holzheimer Fußballjugend, die sich fast alle aus der E-Jugend kannten, einen Zug zu gründen. Im August 1992 traf man sich zur Gründungsversammlung im Partykeller der Familie Schülgen. Da man im Stechschritt marschieren und eine schwarze Hose tragen wollte, kam nur die Gesellschaft Schützenlust in Frage. Gründungsmitglieder waren Thomas Tappen, André und René Schulz, Michael Schygulla, Ingo (Lt.) u. Kai Zimmermann,, Uwe Schülgen (Olt) u. Björn Sievers (Fw). Der Zugname war für Sie Programm, denn sie hatten den letzten Kreismeistertitel nach Holzheim geholt. Der Zug ist eng mit der Grenadier-Fahnenkompanie „Die Holzfäller“ befreundet. So schießen diese beiden Züge einen „Bruder-schaftskönig“ aus. Treffsicher ist wohl der einzige Zug des Regiments der eine „Goldene Zugsau“ verliehen hat. Träger ist Thomas Tappen. Im Zelt sind sie dank Ihres „Biertower“ nicht zu übersehen.

 

 

 

 

U

 

Uniform

Als Uniform bezeichnet man gleichartige Kleidung, um optisch einheitlich in der Öffentlichkeit aufzutreten. Die Uniformen des Schützenvereins entsprechen zum Teil historischen Militäruniformen. Der Generaloberst und die Grenadieroffiziere tragen den blauen preußischen Waffenrock. Die Jäger tragen die preußische Jägeruniform und wenn die Gesellschaft Schützenlust aufmarschiert erinnert dies an das Jahrestreffen der Forstmeister aus dem Hochsauerlandkreis.

 

 

 

 

Dies war nicht immer so. Von der Gründung bis 1950 trug die Gesellschaft einen geschlossenen grünen Rock. Hierbei dürfte es sich um die 1884 bei einigen preußischen Armeekorps eingeführte „Litewka“ handeln. Die hatte eine blusenartige Form und ähnelte dem alten zweireihigen Waffenrock. Die schwarze Hose wurde wohl nur auf dem Gründerfoto getragen.

Bis zum Jahre 1950 marschierte die Gesellschaft in der weißen Schützenhose. Einzig die Form des Hutes änderte sich in den Jahren. In einer mehrstündigen Sitzung setzte dann die Gesellschaft gegenüber dem Vorstand des BSV-Holzheim zu Beginn der 1950er Jahre eine neue Uniform mit weitem Uniformrock zu dem ein Schlips getragen wurde und schwarzer Hose durch.

Und so wird heute getragen:

Königschießen (Korps- u. BSV) und Schützenfestsamstag:

Schwarzes Sakko
Weißes Hemd
Schützenlustkrawatte
Schwarze Hose mit schwarzem Gürtel
Schwarze Socken
Schwarze Schuhe
Schützenlusthut

Schützenfest Sonntag bis Dienstag:

Grüner Uniformrock
Weißes Hemd
Schützenlustkrawatte
Schwarze Hose mit schwarzem Gürtel
Schwarze Socken
Schwarze Schuhe
Weiße Handschuhe
Zum Umzug mit Gewehr oder Degen.

Wir tragen die Uniform auch im Festzelt!

 

Hier ein direkter Uniformenvergleich

 

1900 2000

Hauptmann Hauptmann

August-Hubert Burbach Helmut Blank

 

 

 

 

V

 

„Vergissmeinnicht“

Der Zug wurde 1951 von Peter Hahn, Theo Lingweiler, Theo Ippers, Martin Kreuter, Hans und Heinz Arwein, Walter Strerath, Ferdi Rembold, Peter Bongartz und Christian Ziemes als Jägerzug gegründet. 1969 erfolgte dann der Wechsel zur Gesellschaft Schützenlust. Einige Mitglieder des Zuges sind aktiv in der Abteilung Schießsport der Gesellschaft Schützenlust und auch bei Schießwettbewerben des Korps erfolgreich. Leider nahm der Zug im Jahre 2011 zum letzten Mal aktiv am Schützenfest teil. Der komplette Zug bleibt der Gesellschaft jedoch als passive Mitglieder erhalten.

 

 

Vorbeimarsch

Bei einem Vorbeimarsch sind die beteiligten Truppenteile in Marschformationen gegliedert und marschieren unter Begleitung von Marschmusik an den Abnehmenden vorbei. In Holzheim erfolgt dies noch im Stechschritt. Hierbei zählt nicht Schnelligkeit und möglichst hoch das Bein, sondern ein ruhiger gleichmäßiger Schritt mit geradem Bein. Wer den Zugführer überholt hat verloren. Alle zwei Jahre marschiert die Gesellschaft Schützenfestdienstag in Blockformation. Dann geht das gesamte Korps ohne Unterscheidung in Züge als kompletter Block und die Zugführer bilden die erste Reihe.

 

 

Vorstand

Der Vorstand kümmert dich ganzjährig um die Belange der Gesellschaft, den Zusammenhalt und das Wohlergehen der Mitglieder. Früher war zwischen dem Jahresablauf = Vorsitzender und Schützenfest = Major unterschieden worden. Da jedoch der Major in die Abläufe des Komitee des BSV Holzheim integriert ist, wurden die Aufgaben zusammengeführt. Als Vorsitzende standen dem Korps vor:

Hans Zimmermann

Mathias Kluth

1971 – 1985 Toni Schlüter (Gemütlichkeit)

1985 – 1991 Rolf Hoppe (Florianer)

Seit November 1991 werden das Amt von Major und 1. Vorsitzendem in Personalunion ausgeführt. Zum Vorstand zählen zur Zeit:

Major (1.V.) : Matthias Blank (Holzheimer Elchfreunde)

Hauptmann : Helmut Blank (Hauptmannszug)

Adjutant : Hubert Hannen (Hauptmannszug)

Korpsspieß : Hans-Toni Behrendt (Florianer)

Kassierer : Wolfgang Brüggen (Albatros)

Schriftführer : Christian Kropp (Jungfüchse)

Jugendwart : Michael Breuer (Jungfüchse)

 

 

 

 

 

W

 

Wadenkrampf

Ist ein schmerzhaftes Zusammenziehen des Wadenmuskels. Passiert oft bei Schützen, da sie zur Parade das Bein gestreckt halten und kurze Schritte machen sollten.

 

 

„Waidmannsheil“

Der Zug wurde 1949 in einem Wohnzimmer im Bereich Vereins- und Mittelstraße von Taubenfreunden als Jägerzug gegründet. Die Gründerfamilien waren unter anderem Delvos, Jaksch und Pascher. Er trat 1960 als dritter Zug in die Gesellschaft Schützenlust ein. Ende der 1960er Jahre zählte der Zug folgende Mitglieder: Gottfried Dahmen (Olt), Toni Feuster (Lt), Hardy Brand (Fw), Herbert Freitag, Peter Wenzel, Heinrich Kivelip, Franz Brand, Hans Georgi, Fritz Lehmann, Lambert Hambloch, Adolf Delvos. 1969/70 war Hardy Brand Holzheimer Schützenkönig. Der Zug löste sich 1990 auf. Einige ehemalige Mitglieder wechselten dann in den Zug Glücksritter.

 

 

 

 

 

X

 

Xanthippe

Begriff eines zänkischen und launenhaften Eheweibes. Kann keine Frau eines Schützenbruders sein.

 

 

 

 

Y

 

Yoga

Indische Lehre der geistigen Konzentration.

Ist für die Mitglieder der Schützenlust nicht von Bedeutung, denn die sind immer konzentriert auf

- die Parade

- das Bier

- den nächsten Tanz.

 

 

 

 

Z

 

Zapfenstreich

Aus den Landsknechtsheeren überkommenes Signal zur Nachtruhe der Truppen; es bedeutete für den Marketender im Heerlager das Streichen des Zapfens im Fasse, d.h. Aus-schankschluß und wurde auf der Trommel und seltener dazu auch auf der Pfeife ausgeführt. Später wurde die Vorbereitung zur Nachtruhe oftmals mit einem Abendappell und einem Gebet verbunden. Der große Zapfenstreich, von Spielleuten und Musikkorps gespielt, wurde erstmals am 12.05.1838 in Berlin zu Ehren des russischen Zaren Nikolaus I. aufgeführt. In Holzheim wird der Zapfenstreich bereits am Samstagabend gespielt. Den Schützen kommt es dann oft so vor, als wäre direkt nach dem Deutschlandlied schon Mittwochmorgen.

 

 

 

 

 

Dieses Handbuch wurde erstellt anhand von Überlieferungen und eigenem Wissen und Erlebtem. Weiterhin wurden die folgenden Werke herangezogen:

- Wikipedia

- Der große Brockhaus

- „Vom Armeemarsch zum Großen Zapfenstreich“ von Heinz Busch

- „Uniformen der deutschen Infanterie 1888 bis 1914“ von Reiner Hermann, Jens Nguyen u. Renè Bernert

 

 

 

Stand Januar 2019

- Helmut Blank –

- Hauptmann –

 

 

 

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